Situation der ärztlichen Diabetes-Versorgung in Bayern
In den letzten Jahren hat sich die Versorgung der Patientinnen und Patienten, die mit einer Diabetes Typ I oder II leben mehr und mehr aus dem klinischen Bereich in den ambulanten Bereich verlagert.
Möglich machen das niedergelassene Expertinnen und Experten, Ärztinnen und Ärzte also, die sich auf die Erkrankung spezialisiert haben. Diabetologinnen und Diabeltologen sind aber anders als Ärzt*innen anderer Fachrichtungen strenggenommen keine Fachärzt*innen, sondern führen ihr Fachgebiet lediglich als Zusatzbezeichnung.
Das hat wiederum direkte Auswirkungen auf die Finanzierung der Ausbildung, die sich mit der Versorgung zunehmend in den ambulanten Sektor veragert und damit jetzt von den Praxen finanziert werden muss. Das macht die ohnehin schon schwierige Nachwuchsgewinnung fast unmöglich und auch hier lauert der demographische Wandel.
Was also gedenkt die Staatsregierung zu unternehmen, um die hochwertige Versorgung der Patient*innen sicherzustellen?
Ich habe nachgefragt.